Hommage im Konjunktiv an Marianne Brandt

Als dem Bauhaus ein Licht aufging

von Gudrun Parnitzke (2019) 48 Seiten 4,- €

Ein Beitrag zu 100 Jahren Bauhaus von Gudrun Parnitzke

Ihr Lehrlingsstück, ein Teeextrakt-Kännchen, erzielte den höchsten Preis aller Bauhaus-Objekte auf einer Auktion, mit über 30 Modellen ihrer eleganten Leuchten für die industrielle Produktion stellte sie einen Rekord auf. Und doch kennt man ihren Namen kaum: Marianne Brandt. Magisch angezogen vom Bauhaus und seinen Ideen vernichtete die ausgebildete Malerin ihre frühen Bilder und wurde die erfolgreichste Gestalterin in der Metallwerkstatt. Dass sie nicht In die vom Bühnenmeister Oskar Schlemmer bespöttelte Frauenklasse der Weberinnen „abgeschoben“ wurde, verdankte sie Ihrem Formmeister und Mentor László Moholy-Nagy, einem Multitalent und „Gestalter des bewegten Lichts“, der wegweisende Impulse für die Medienkunst des 20. Jahrhunderts setzte.

Gudrun Parnitzke begibt sich auf die Spuren der eigenwilligen, sensiblen Lichtgestalterin in der kreativen, bunten Weimarer und Dessauer Bauhaus-Gemeinschaft und zeigt, warum Marianne Brandt zu den (fast) vergessenen Bauhaus-Künstlerinnen gehört

Gudrun Parnitzkes „Wer weiß? – Ich nicht. Hommage im Konjunktiv an Marianne Brandt“ lässt die Künstlerin auch als Dichterin zu Wort kommen.

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